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Heuriger ist die Bezeichnung für die letzte Weinernte, die jährlich am 11. November zum „Alten“ wird oder die Benennung des Lokales, dass selbst geernteten Wein aus Wien und den angrenzenden Gemeinden ausschenkt. Der Wiener Heurige aus der Weinbauregion rund um Wien befindet sich innerhalb der Stadtgrenze und es bietet sich die weltweit einzigartige Möglichkeit den köstlichen Rebensaft, ob Riesling, Weissburgunder oder Blauer Zweigelt, dort zu geniessen, wo er zuhause ist – in Wien beim Heurigen, beim Wiener Wirt´n und im Szene Lokal. In der Wiener Weinbauregion wachsen ausgesprochen fruchtige und elegante Weißweine. Aber auch Rotweine werden zunehmend von den Wiener Winzern gekeltert – der Blaue Zweigelt allen voran. Spricht man vom „Sturm“ in Wien, dann hat es wenig mit Wind und Wetter zu tun, als vielmehr mit dem noch etwas süßlichen in Gährung begriffenenn Traubenmost. Weil er ja noch kein richtiger Wein ist, sagt man beim Anstoßen „Mahlzeit“. Wien als Stadt der Musik und des Weines hat auch ein berühmtes Heurigenquartett hervorgebracht, die Gebrüder „Schrammel“, die als die „Nussdorfer“ auftraten und einen eigenen Sound mit zwei Geigen, einer tiefen Gitarre und einer G-Klarinette, die später durch eine Zieharmonika ersetzt wurde, entwickelten. Ein berühmtes Wienerlied, dass sie komponiert haben ist zum Beipiel „Wien bleibt Wien“. Jeder Heurigensänger, ein vom Lokal bezahlter Unterhalter, beherrscht selbstverständlich sämtliche Wienerlieder, die auch gerne etwas eindeutige Texte haben.
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