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Der Stephansdom

Der Stephansdom, eigentlich im Jahre 1147 als Domkirche zu St. Stephan, geweiht, ist mit seinem 137 Meter hohen Turm, der von den Wienern liebevoll Steffl genannt wird, ist wohl das Wahrzeichen der Stadt schlechthin. Unter dem letzten Herrscher aus der Babenberger-Dynastie, Friedrich II wurde der Bau, noch in der Epoche der Spätromanik, begonnen. Aus dieser Zeit stammt das noch erhaltene Riesentor (~1265) an der Westseite der Kirche, welches als das wichtigste spätromanische Kunstwerk Österreichs gillt. Weitere Arbeiten entstanden unter Rudolf IV während der gotischen Phase, so auch der Südturm (Stephansturm) der um 1433 fertiggestellt wurde. Die jüngsten Teile des Baus, -Nordturm und Glockenturm stammen aus dem 16. Jahrhunder. Als gößrter Sakralbau Wiens und Sitz des Kardinal-Erzbischofs, beherrbergt der Stephansdom zahlreiche bedeutende Kunstwerke aus allen Epochen seiner "Lebenszeit". Es seien an dieser Stelle nur einige wichtige genannt: Im Inneren, am Fusse eines der Pfeiler, kann man, die von Meister Anton Pilgram geschaffene, vier Meter hohe, Kanzel (1514/15) bewundern, ein Meiserwerk der spätgotischen Steinmetzkunst. Neben weiteren Sehenswürdigkeiten im Dom, wie dem gotischen Hochgrab Kaiser Friedrichs II oder der berühmten Glocke, der Pumerin, zu der man mit einem Lift hinauffahren kann, befindet sich unter der Kirche das weitverzweigte Gängesystem der Katakomben und die im 14. Jahrhundert angelegte Herzogsgruft, in der, die Eingeweide und Herzen der Habsburger aufbewahrt werden. (Ihre Grabstätten befinden sich in der Kapuzinergruft.) Der Stephansplatz war bis zum Jahre 1732 ein Friedhof, was die vielen Grabplatten, an der Außenfassade des Doms erklrt. Im Laufe der Grabungen zum Bau der U-Bahn, entdeckte man die Grundmauern der Virgilkapelle, auf die man heute, im Areal der U1 Station "Stephansplatz" einen Blick werfen kann.

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